Administration der Region Krasnodar

Industrie- und Handelskammer der Region Krasnodar
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  Region Krasnodar
 
 

Ueber die Region

Das Gebiet des Kuban ist altes Siedlungsgebiet. Die guenstigen natuerlichen Bedingungen und das milde Klima haben hier sehr frueh menschliche Siedlungen entstehen lassen. Die auf dem Gebiet der Region entdeckten Siedlungsstaetten vorhistorischer Menschen, erlauben uns einen Rueckblick auf praktisch alle archaeologischen Epochen. Der alte Kuban blickt auf eine bewegte Geschichte zurueck: viele Voelker haben Ihre Spuren hinterlassen - die alten Griechen haben ihre Staedte und Kolonien gegruendet, die Hunnen sind mit ihren Horden eingedrungen, ebenso die Chasaren, Petschenegen, Polovzen und Tataren. Es gab auch Kolonien italienischer Kaufleute, die enge Beziehungen zu den adegeischen Staemmen pflegten. Spaeter dehnten die Tuerken ihren Einfluss auf das Gebiet aus.

Die erste slavische Siedlung entstand im X. Jh. nach der Gruendung der russischen Stadt Tmutarakan auf der Tamanhalbinsel, welche bis zum Einfall der Tataren dort bestand. Die zweite Welle russischer Besiedelung steht mit der Zerschlagung des Aufstandes von Kondratij Bulavin in Verbindung, als sein Mitstreiter Ignat Nekrassov die ueberlebenden Kaempfer in diese Gegend fuehrte.

Die planmaessige Besiedlung des Kuban durch russische Untertanen erfolgte nach den russisch-tuerkischen Kriegen des 18. Jh. Am 30. Juni 1792 schenkte Katarina die II dem im Kampf mit den Tuerken ruhmreichen Schwarzmeerheer (den ehem. Saporoshern) die Tamanhalbinsel mitsamt der Umgebung, um so die neue Suedgrenze Russlands zu schuetzen. Die ersten Kosakentruppen unter Fuehrung von Belyj kamen am 25.August 1792 ueber das Meer nach Taman.

Das Gebiet der Region entstand durch das Zusammenlegen des vorrevolutionaeren Kubangebietes und des Schwarzmeergouvernements. So wurden zwei administrative Einheiten zum Kuban-Schwarzmeer-Gebiet zusammengefasst, das im Jahre 1920 eine Flaeche von 105,5 Tsd. km? einnahm. Im Jahre 1924 wurde die Nord-Kaukasische Region mit ihrem Zentrum in Rostow am Don gegruendet. Diese wurde im Jahre 1934 in die Asow-Schwarzmeer-Region (Zentrum Rostow am Don) und die Nord-Kaukasische-Region (Zentrum Stawropol) geteilt. Am 13.September wurde die Asow-Schwarzmeer-Region in das Rostower Gebiet und die Region Krasnodar mit einem Territorium von 85 Tsd. km?, einschlie?lich dem Adygeer Autonomen Gebiet, aufgeteilt. Im Jahre 1991 loeste sich das Adegeer Autonome Gebiet aus dem Bestand der Region und wurde zur Republik Adygea.

Die Region Krasnodar ist die suedlichste Grenzregion Russlands mit einer Gesamtflaeche von 76 Tsd. km?. Die Region ist in der Kuban-Asow-Ebene und teilweise im westlichen Teil des Gro?kaukasus gelegen. Im Norden und Nordosten grenzt sie an das Gebiet Rostow, im Osten an die Region Stawropol, im Sueden und Westen an die Kuesten des Asowschen und Schwarzen Meeres. Von der Gesamtlaenge der Grenzen verlaufen 740 km entlang der Kueste. Die Krasnodar-Region liegt auf derselben geografischen Breite wie Norditalien und Suedfrankreich.

Verwaltungsgliederung

Zum Bestand der Region Krasnodar gehoeren 48Gemeinden, unter anderem 26 Staedte, 21 Siedlungen staedtischen Typs sowie 1717 laendliche Ortschaften. Das administrative Zentrum der Region ist die Stadt Krasnodar, welche im Jahre 2003 ihren 210. Gruendungstag feierte. Zur heutigen Zeit ist die Stadt ein bedeutendes administratives, Finanz-, Industrie-, Wissenschafts-, Bildungs- und Kulturzentrum. Sie wurde mit der Allrussischen Praemie Russischer Nationaler Olymp in der Nominierung Stadt Russlands-2002 und Stadt Russlands-2003, sowie mit dem Orden Fuer Ehre und Tapferkeit als sich am dynamischsten entwickelnde Stadt der Russischen Foederation, geehrt.

Politischer Aufbau

Die Region Krasnodar ist ein Subjekt der Russischen Foederation, das territorial zum Suedlichen Foederalen Gebiet gehoert. Der Leiter der Exekutive der Region (im Rahmen der Befugnisse, welche die Verfassung Russlands einem Subjekt der Russischen Foederation gewaehrt) ist der Gouverneur der Region Krasnodar, welcher durch allgemeine Wahlen fuer jeweils 5 Jahre gewaehlt wird. Am 14.Maerz 2004 wurde Alexander N. Tkatschov fuer eine zweite Amtsperiode als Gouverneur der Region Krasnodar gewaehlt. Die Legislative wird durch die Gesetzgebende Versammlung der Region Krasnodar gebildet, welche ebenso durch allgemeine Wahlenl fuer 5 Jahre gewaehlt wird. Sie verabschiedet (im Rahmen ihrer Befugnisse als Subjekt der Russischen Foederation) die Gesetze der Region Krasnodar, die in der Region Gueltigkeit haben.

Die Region Krasnodar liegt in einer Zone einzigartiger klimatischer Bedingungen

Das Klima im ueberwiegenden Teil der Region ist gemaessigt kontinental, an der Schwarzmeerkueste subtropisch. Die mittlere Jahrestemperatur im Januar liegt zwischen 5 C in den Bergen und 0C in der Ebene; im Juli entsprechend zwischen 13C und 24C. Die durchschnittliche jaehrliche Menge an Niederschlaegen liegt zwischen 400 mm in der Ebene und bis zu 3200 mm in den Bergen. Die mittlere Vegetationsperiode dauert ca. 260 Tage. In den niederen Gebieten der Region herrscht Schwarzerdeboden vor. Das heilsame Klima mediterranen Typs, die warmen Meere, die einzigartigen natuerlichen Mineralquellen und Heilschlaemme trugen dem Kuban den Ruhm einer der oekologisch saubersten und beliebtesten kur-touristischen Regionen des Landes ein.

Die wichtigsten Bodenschaetze

Der Scho? der Region Krasnodar birgt mehr als 60 verschiedene Bodenschaetze: Erdoel, Erdgas, Jod-Brom-haltiges Wasser, Mergel, Marmor, Gips, Sandstein, Eisen- und Appatiterze. Erdoel- und Erdgasvorkommen. Die Region Krasnodar ist die Wiege der Erdoelindustrie Russlands. Es werden 69 Erdoelagerstaetten ausgebeutet, die meisten sind im westlichen und zentralen Vorgebirge gelegen (in den Bezirken Abinskij, Severskij, Apscheronskij, Slavjanskij). Jaehrlich werden 1,7 bis 1,9 Mio.t Erdoel und ueber 2 Mrd.m? Erdgas gefoerdert. Auf dem Territorium der Region befinden sich die groessten Suesswasservorraete Europas - das unterirdische Asow-Kuban-Becken. Die foerderfaehigen Vorraete an unterirdischen Mineralwaessern umfassen ca. 30% der gesamten Vorraete der Nordkaukasischen Region. In der Region gibt es 42 Mineralwasservorkommen, von denen man derzeit 17 ausbeutet. Der Wald gehoert zu den wichtigsten Reichtuemern der Region Krasnodar. Die Gesamtflaeche der Waelder belaeuft sich auf mehr als 1,5 Mio. ha.

Die Territoriale Lage

Die Region Krasnodar ist die Bruecke zwischen Europa und Asien. Durch ihr Gebiet verlaufen drei internationale Transportkorridore, die kuerzesten Land-, Wasser- und Luftwege zu den Laendern Europas, des Mittelmeeres, des Nahen Ostens und Mittelasiens. Das Vorhandensein hochqualifizierter konkurrenzfaehiger Arbeitskraefte, das breite Spektrum an ausgebildeten Berufen und das verhaeltnismaessig niedrige Lohnniveau machen eine Zusammenarbeit mit den Spezialisten aus dem Kuban zu einer lohnenden Sache. Die Region Krasnodar hat ein bedeutendes Wirtschaftspotenzial. Die Region zeichnet sich durch eine kontinuiertliche Steigerungsrate des Regionalen Bruttosozialproduktes, welches das Wachstum der Produktions- und Dienstleistungsvolumen der Hauptwirtschaftszweige widerspiegelt, aus. Wichtige Faktoren des Wirtschaftswachstums sind: - mehr als 60 Arten von Bodenschaetzen, von Erdoel und Erdgas bis zu Baumaterialien, - 1,5 Mio. ha Wald, hauptsaechlich wertvolle Holzarten, - fruchtbare landwirtschaftliche Boeden, welche den Anbau des gesamten Spektrums der Kulturen des gemaessigten Guertels, sowie einiger subtropischen Kulturen zulassen. Im Bereich der Landwirtschaft nimmt die Region den ersten Platz in Russland ein. - gut entwickelte Transportinfrastruktur. In der Region sind drei internationale Flughaefen, 8 Seehaefen, darunter der groesste Russlands und eins der groessten Eisenbahnzentren im Sueden Russlands gelegen. Hier gibt es die besten Autostrassen Russlands. Die einzigartigen Vorraussetzungen fuer Kuren und Erholungsurlaub machen die Entwicklung praktisch aller Arten der Touristik- und Erholungsindustrie moeglich. In der Region befinden sich die wichtigsten Seebaeder Russlands. Die Gesamtlaenge des Kuestenstreifens betraegt 1161 km.

 
19.04.06
Erneuerung der Teilnehmerliste. Abschnitt "Teilnehmer".
14.03.06
Der Bestand der Arbeitsgruppe der IHK ist veroeffentlicht. Abschnitt "Kontakte".
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  • E-mail: depec@kuban.ru
  • Website: economy.kubangov.ru


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