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  Presse-Release
 
 

Zusammenfassendes Presse-Release über das
IV. Internationale Wirtschaftsforum „Tage der Region Krasnodar in Deutschland“

Vom 18. bis zum 20. Mai fand in München, der Hauptstadt des Bundeslandes Bayern, das VI. Internationale Wirtschaftsforum „Tage der Region Krasnodar in Deutschland“ statt.

Die Delegation der Region Krasnodar reiste unter der Leitung des Gouverneurs Alexander Tkačev an. Zur Delegation gehörten außerdem der Vorsitzende der Gesetzgebenden Versammlung der Region Krasnodar Vladimir Beketov, Vizegouverneure der Region, Oberhäupter der Städte und Bezirke, sowie Leiter großer Betriebe und Organisationen.

Im Rahmen der Plenarsitzung des Forums traten auf:
- der Generalkonsul der RF in München А.P. Каrаčеvzev,
- der stellvertretende Landeschef Münchens Ralf Zeitler,
- der Staatskanzleirat des Bundeslandes Bayern Bertold Flierl,
- der Handelsvertreter der RF in Deutschland V.P. Маtvejev,
- der Gouverneur der Region Krasnodar A.N. Тkačev,
- der Vorsitzende der Gesetzgebenden Versammlung der Region Krasnodar V.А. Beketov,
- der Leiter des Departments für Wirtschaftsentwicklung der Stadt München Kurt Knapp,
- der 1. Stellvertreter des Gouverneurs der Region Krasnodar А. А. Remeskov,
- der Leiter des Ausstellungskomplexes „Messe München“ Norbert Bargmann,
- der Leiter für Internationale Beziehungen der vereinigten Internationalen Handelskammern von Bayern Johannes Huber,
- der Leiter der Internationalen Expertengruppe des Unternehmens "ICP Inter Cooperation Partners EEIG" Günter Müller,
- die Regierungsrätin der gАG „Raiffeisenbank Österreich“ N.B. Gribkova,
- die stellvertretende Vorsitzende des Gründungsrates des Unternehmens „CLAAS“ Katerina Claas,
- der Direktor des Departments für Spezialprojekte der GmbH „Nestle´Food“ Günter Herrman.

Im Rahmen des Forums fanden 15 „Runde Tische“ statt, in deren Verlauf die vorrangigen Investitionsprojekte der Region, sowie ihre Entwicklungsperspektiven erörtert wurden.

Auf der Plenarsitzung, an der Arbeit der „Runden Tische“ und an den Geschäftstreffen nahmen mehr als 350 Vertreter der europäischen Geschäftswelt teil.

Das Forum präsentierte im Ausstellungskomplex M.O.C., auf einer Fläche von 3000 m², das Investitionspotenzial der Städte und Bezirke der Region, Erzeugnisse führender Betriebe, aber auch ein Restaurant mit regionaler Küche des Kuban, wo wer wollte, nach Herzenslust die kulinarischen Traditionen der Region würdigen konnte.

„Wir haben uns davon überzeugt, dass es in Bayern großes Interesse an der Region Krasnodar gibt und dass zwischen unseren Ländern viele Gemeinsamkeiten bestehen“, - sagte der erste Vizegouverneur Аlexander Remeskov auf der Pressekonferenz anlässlich der Auswertung des VI. Internationalen Wirtschaftsforums in Deutschland.

In diesem Jahr fuhren die „Tage der Region Krasnodar in Deutschland“ ganz besonders reiche „Investitionsernte“ ein: Zwei Tage Wirtschaftsforum in München erbrachten die Unterzeichnung von 30 Vereinbarungen über 1,3 Mrd. Euro (im Jahre 2005 wurden in Hannover Vereinbarungen über 720 Mio. Euro unterzeichnet). Аlexander Remeskov erwähnte in erster Linie die Vereinbarungen mit dem Welthandelszentrum in Köln, welches 120 Mio. Euro in den Bau eines Vergnügungsparks ähnlich Disneyland in der Stadt Gorjačij Ključ investieren will, mit dem Unternehmen „Euro Energy Taky GmbH“, das in 26 Objekten der Kommunalen Wohnungswirtschaft in Sotschi die Aufstellung von Energieblöcken des Typs PRO-2 plant und mit dem Unternehmen „Holt Global“, das in Jejsk einen Komplex zur Verladung von Dieselkraftstoff bauen will. Der Konzern „Siemens“ verstärkt merklich seine Aktivitäten in der Region – er hat vor, die Objekte der Kommunalen Wohnungswirtschaft Krasnodars mit Ausrüstungen für energiesparende Technologien auszustatten (Projektkosten 10 Mio. Euro), sowie 15 Mio. Euro in Automatisierungssysteme von Betrieben des Agrar-Industrie-Komplexes der Region zu investieren. Die Firma „CLAAS“ bekräftigte ihr Vorhaben, einen zweiten Betrieb in Krasnodar zu errichten und will weitere 20 Mio. Euro in dieses Projekt investieren.

Eine gewaltige Investitionssumme fließt nach Novorossijsk. Die größten Verträge wurden mit der gAG „Novorossijskij morskoj torgovyj port“ (Novorossijsker Seehandelshafen) – über 560 Mio. Euro und mit der gAG „Novorossijskoje morskoje parochodstvo“ (Novoship) (Novorossijsker Seeschifffahrt) – über 40 Mio. Euro unterzeichnet. Novoship wird ein Containerterminal errichten. Mit dem NMTP geht es um die Rekonstruktion einer Reihe von Landungsbrücken und Anlegekais, die Generalüberholung des Erdölhafens „Scheskharis“, sowie die Errichtung neuer Hafenanlagen. Darüber hinaus hat das Unternehmen „Etalon“ geplant, in Novorossijsk fast 30 Mio. Euro in den Bau eines Betriebes zur Herstellung von jährlich 300 Tonnen Zement im Trockenverfahren zu investieren.

Laut Meinung von Alexander Remeskov ist es enorm wichtig, für die Entwicklung der Kurorte das bedeutende Touristikunternehmen „Orient-Reisen“ als Partner des Kuban zu gewinnen. Es geht um internationalen Tourismus in der Region Krasnodar und in Bayern und in diesem Zusammenhang um ein 200-Mio.-Euro-Projekt.

Hier in München ist den Weinherstellern des Kuban ein großer Schritt auf den internationalen Markt gelungen – es wurden Absprachen mit den Unternehmen „Alexanders“ und „Grand Style“ über Lieferungen von Wein- und Alkoholerzeugnissen des Kuban nach Europa in einem Wert von 2 Mio. Euro getroffen. Über die internationale Konkurrenzfähigkeit der Kubanweine konnten sich alle Teilnehmer des Forums in München überzeugen. Аlexander Remeskov traf seinen eigenen Worten nach, mehrmals ins Schwarze – ausländische Unternehmer waren bei der Verkostung von Weinen aus dem Kuban überzeugt, sie würden mit französischen oder spanischen Weinen bewirtet.

In München begründete die Region Krasnodar eine neue Form der internationalen privat-staatlichen Partnerschaft. Mit Unterzeichnung des Vertrages mit der Administration der Region, übernimmt das föderale Ministerium für Verkehr, Innovationen und Technologien der Republik Österreich die Kosten für die Ausarbeitung der Technisch-Ökonomischen Zielsetzung zum Bau der Autostraße Abinsk-Kabardinka und die Verpflichtung, für dieses Projekt österreichische und deutsche Investoren zu gewinnen.

Über die Verträge mit der Administration der Region hinaus, wurden Dutzende Kontakte geknüpft und direkte Verträge zwischen verschiedenen Geschäftsstrukturen geschlossen. Der Delegation unter Leitung des Gouverneurs Alexander Tkačev gehörten fast dreihundert Unternehmer aus dem Kuban an.

 
19.04.06
Erneuerung der Teilnehmerliste. Abschnitt "Teilnehmer".
14.03.06
Der Bestand der Arbeitsgruppe der IHK ist veroeffentlicht. Abschnitt "Kontakte".
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